Neuerscheinungen zu Postwachstumsökonomie

Im neu im VSA-Verlag erschienenen AttacBasisText „Postwachstum: Krise, ökologische Grenzen und soziale Rechte“ stellen wir unsere Analyse der Wachstumsproblematik und Ansätzen für eine solidarische Postwachstumsökonomie ausführlich dar. Das Buch kann für 6,50 hier bestellt werden.

Wachstumskritik erlebt eine Renaissance: Die Kombination von Finanzmarkt-Kapitalismus-, Klima- und Energiekrise wirft die Frage auf, ob jenseits von Konzepten »nachhaltigen« Wachstums nicht eine Abkehr von einer auf Wachstum fixierten Wirtschaftspolitik nötig ist. Die Autoren des Basistexts geben eine Einführung in die Diskussionen über die Grenzen des Wachstums und analysieren die Triebfedern kapitalistischer Expansion. Sie ordnen unterschiedliche wachstumskritische Positionen ein und skizzieren Alternativen.

»Eine neue ›große Erzählung‹ von menschlicher Emanzipation, der kommende Bewegungszyklus, müsste die ökologische und die soziale Frage zusammenbringen. Eine ihrer Fluchtlinien könnte die solidarische Postwachstumsökonomie sein.«

Zudem erscheint auch ein Sammelband, den wir gemeinsam mit Werner Rätz,
Tanja von Egan-Krieger, Barbara Muraca und Andrea Vetter zur
Vorbereitung des Kongresses Jenseits des Wachstums?! herausgegeben haben: Ausgewachsen!
Ökologische Gerechtigkeit. Soziale Rechte. Gutes Leben.

Andreas Exner & Christian Lauk, Uta von Winterfeld, Niko Paech, Serge Latouche, Adelheid Biesecker, Oliver Powalla, Mohssen Massarrat, Frigga Haug, Friederike Habermann, Alberto Acosta, Alexis Passadakis & Matthias Schmelzer und anderen. Diesen könnt ihr hier bestellen.

Welches sind die konkreten Hebel, durch die eine Reduktion der gesellschaftlichen Produktion bewirkt werden könnte und wie sieht eine spezifisch wachstumskritische und auf Postwachstum abzielende Alternative aus?

Mit dem Titel »Ausgewachsen!« soll einerseits deutlich gemacht werden, dass es tatsächlich keine Alternative zum Ausstieg aus dem Wirtschaftswachstum gibt. Das Ende des unbegrenzten Wachstums auf einem endlichen Planeten kommt, es geht lediglich darum, ob es katastrophisch hereinbricht oder politisch bewusst gestaltet wird. Der Titel ist aus der Sicht der HerausgeberInnen auch eine Kampfansage an alle die Strömungen, die ihre Interessen und ihre Zukunft an das Wachstum binden.

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Eine Antwort zu Neuerscheinungen zu Postwachstumsökonomie

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