Die 12 Fluchtlinien auf Finnisch

Die 12 Fluchtlinien sind gerade der finnischen Zeitschrift Peruste 1/2012: Ekologinen talous erschienen.

12 tietä oikeudenmukaisempaan talouteen kasvun tuolla puolen

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Die 12 Fluchtlinien auf Japanisch

「公正な脱成長の経済」をめざして 脱成長 – 成長を超えた公正な経済のための12本の「逃走線」

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Jenseits des Wachstum, jenseits des Tellerrands

Replik auf die Polemik von Albrecht Müller gegen die aktuelle wachstumskritische Debatte

von Matthias Schmelzer & Alexis J. Passadakis

Hier als PDF zum Herunterladen

Am 21. April veröffentlicht Albrecht Müller auf Nachdenkseiten.de einen Artikel mit dem Titel „Wachstumswahn, Wachstumszwang, Wachstumskritik, Postwachstumsgesellschaft, etc. – seltsame Begriffe und eine vergleichsweise irrelevante und in die Irre leitende Debatte“.[1] Ausführlich bemüht er sich, die Debatte über „Wirtschaftswachstum“ als überflüssige, verkorkste und partiell gefährliche Luxus-Spielerei zu entlarven: „Diese Debatte ist gemessen an unseren wirklichen Problemen herausragend irrelevant und sie wird in einer verwirrenden, oft unverständlichen Sprache geführt, mit Texten und Aussagen, deren Logik man nicht hinterfragen darf. Sie ist im Kern arbeitnehmer- und sozialstaatsfeindlich“, lautet sein Resümee. Weiterlesen

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Großes Interesse am Kongress „Jenseits des Wachstums?!“, 20. bis 22. Mai 2011 in Berlin

Bereits in zwei Wochen beginnt der Kongress „Jenseits des Wachstums?! Ökologische Gerechtigkeit. Soziale Rechte. Gutes Leben„, den Attac mit vielen Partnern vom 20. bis 22. Mai in der Technischen Universität Berlin organisiert. Und schon jetzt gibt es über 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich angemeldet haben oder als ReferentInnen den Kongress besuchen!

Es gibt jetzt ein sehr übersichtliches Kurzprogramm, dass hier heruntergeladen werden kann.

Einige der Positionen von Attac finden sich in der Kongresszeitung, die Ostern der Taz beigelegt war – diese gibt es hier.

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Neuerscheinungen zu Postwachstumsökonomie

Im neu im VSA-Verlag erschienenen AttacBasisText „Postwachstum: Krise, ökologische Grenzen und soziale Rechte“ stellen wir unsere Analyse der Wachstumsproblematik und Ansätzen für eine solidarische Postwachstumsökonomie ausführlich dar. Das Buch kann für 6,50 hier bestellt werden.

Wachstumskritik erlebt eine Renaissance: Die Kombination von Finanzmarkt-Kapitalismus-, Klima- und Energiekrise wirft die Frage auf, ob jenseits von Konzepten »nachhaltigen« Wachstums nicht eine Abkehr von einer auf Wachstum fixierten Wirtschaftspolitik nötig ist. Die Autoren des Basistexts geben eine Einführung in die Diskussionen über die Grenzen des Wachstums und analysieren die Triebfedern kapitalistischer Expansion. Sie ordnen unterschiedliche wachstumskritische Positionen ein und skizzieren Alternativen.

»Eine neue ›große Erzählung‹ von menschlicher Emanzipation, der kommende Bewegungszyklus, müsste die ökologische und die soziale Frage zusammenbringen. Eine ihrer Fluchtlinien könnte die solidarische Postwachstumsökonomie sein.« Weiterlesen

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AKWs abschalten, Stromverbrauch deutlich reduzieren! Den Wachstumswahn stoppen!

Erklärung der Vorbereitungsgruppe des Kongresses „Jenseits des Wachstums?!“ von Attac Deutschland

Das Aus der Atomkraft muss den Ausstieg aus allen zerstörerischen Großtechnologien einleiten

Wer – so wie wir alle – die unverzügliche Abschaltung aller Atomanlagen fordert, stößt schnell auf die Frage: Wie viel Energie kann denn wirklich ökologisch nachhaltig hergestellt werden? Und müssen wir deswegen nicht auch mit deutlich weniger Energieverbrauch leben?

Die Havarie im Kernkraftwerk Fukushima ist weit mehr als der vielleicht größte Atomunfall. Sie ist ein Menetekel für eine weltweite Zivilisationskrise. Eine Krise der Gesellschaften, die auf unkontrollierbare Großtechnologien angewiesen sind, um kontinuierliches Wirtschaftswachstum zu befeuern. Denn der mit dem Wachstum zunehmende Bedarf an Energie kann nur gedeckt werden durch Techniken, die ‒ wie Atomkraft oder aber auch fossile Kraftwerke ‒ direkt den Tod von Tausenden und indirekt den Tod von Millionen von Menschen in Kauf nehmen. Weiterlesen

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Das nukleare Roulette stoppen – Raus aus dem Wachstumswahn!

Die katastrophalen Ereignisse in Japan erfüllen uns mit Trauer und Wut. Trauer auch über die vielen Menschen, die nicht an einer Naturkatastrophe, sondern an den Folgen dessen sterben, was Teil des Normalbetriebs des fossilistischen und atomaren Wachstumswahns ist. Und Wut über eine Politik, die die Risiken dieses Normalbetriebs verharmlost und bis auf kosmetische Korrekturen so weitermacht will wie bisher.

Die Havarie im Kernkraftwerk Fukushima ist weit mehr als der vielleicht größte Atomunfall. Sie ist eine Zivilisationskrise. Eine Krise der Gesellschaften, die auf unkontrollierbare Großtechnologien und destruktive Energieformen angewiesen sind, um kontinuierliches Wirtschaftswachstum zu befeuern. Denn der mit dem Wachstum des zerstörerischen Wohlstands zunehmende Bedarf an Energie kann nur gedeckt werden durch Techniken, die – wie Atomkraft oder aber auch fossile Kraftwerke – den Tod von Tausenden von Menschen in Kauf nehmen. Weiterlesen

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Den Zwang zum Wachsen oder Weichen überwinden

– Solidarische Landwirtschafts als Einstigsprojekt zu einer Solidarischen Landwirtschaft

Alexis Passadakis spricht mit Rolf Künnemann von Fian

1.) Wie funktioniert euer Konzept der Community Supported Agriculture (CSA) oder Solidarischen Landwirtschaft? Wie unterscheidet es sich vom Modell der „Bio-Kiste“?

Bei der Solidarischen Landwirtschaft verbindet sich eine Gruppe von Menschen (meist aus der Stadt) langfristig mit einem Hof. Sie finanziert den Hof jeweils für ein Jahr im Voraus, übernimmt – gemeinsam mit den LandwirtInnen auf dem Hof – das wirtschaftliche Risiko und bestimmt mit, was (und wie) angebaut wird. Dafür erhält diese Hofgruppe die vom Hof hervorgebrachten Lebensmittel ohne Bezahlung. Die Motivationen, bei einem solchen Gemeinschaftshof mitzumachen, sind vielfältig. Weiterlesen

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Décroissance – 12 lignes de fuite pour une économie solidaire au-delà de la croissance

Maintenant notre feuille de résumé sur le thème de décroissance – écrit pour le débat de Attac Allemagne – est disponible en francais (PDF).

1.) Notre but: une justice sociale concrète pour tous

Quel est le but de notre critique de la croissance, et pourquoi sommes-nous convaincus qu’il est essentiel d’ébaucher dès maintenant une réflexion sur une économie de décroissance ? Notre but est de faire adopter un ensemble de droits sociaux à l’échelle planétaire afin que tous puissent jouir d’un bon niveau de vie. Notre alternative pour décroissance solidaire ne s’appuie pas seulement, comme c’est le cas pour plusieurs variantes de la critique de la croissance, sur des notions abstraites comme « la survie de l’humanité » ou « la sauvegarde de la nature ». De telles approches risquent de masquer les droits sociaux des personnes et des groupes. Nous recherchons plutôt l’égalité et la justice sociales ici et maintenant, ainsi que pour l’avenir. Exactement comme lorsque les paysans anglais se faisaient éjecter de leurs terres communales par l’aristocratie terrienne, la question sociale ne peut être dissociée de la question écologique – comme cela a été trop souvent le cas. Après des décennies où les transnationales se sont emparées de plus en plus de ressources naturelles, si nous pensons à l’accélération de la crise de l’environnement (crise climatique, pic pétrolier, perte de biodiversité, érosion des sols, etc.) et à la menace qu’elle représente pour la survie de centaines de millions, la justice (planétaire) signifie nécessairement une justice à la fois sociale et environnementale. L’un des principaux chemins pour y arriver est décroissance solidaire. Weiterlesen

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Solidarische Postwachstumsökonomie als Attac-Projekt

Als die globalisierungskritischen Bewegungen Ende der 90er Jahre die politische Bühne betraten, standen klugerweise die Pluralität der Kritik am Neoliberalismus im Vordergrund und nicht der Versuch all die heterogenen Akteure auf ein Alternativmodell festzulegen. Das gleiche galt und gilt auch für das Attac-Netzwerk. In diesem kakophonischen Forderungskonzert von keynesianischen und postkapitalistischen Alternativen gab es von Anfang an auch wachstumskritische Töne. Weiterlesen

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